1. Liebe und Weiße Zwerge

Es war, als hätten seine Stimme, sein Augenzwinkern und seine lebhaften Gesten irgendwann den Tod verscheucht, von dem sie als Kind angenommen hatte, er wohne zuhause unter Tante Alissas Teppich. Was sollte werden, wenn sich ihre Wege nun trennten?

Die Menge grüner Hände an den Kastanienbäumen winkte die klebrige Julihitze über den Biergarten hinweg. Nur gelegentlich öffnete ein kräftigerer Windstoß eine Lücke. Dann huschte das Sonnenlicht über den Kies, ließ die verschiedenen Flüssigkeiten in halbvollen Gläsern aufleuchten und mogelte für einen Moment einen verfrühten silbernen Schimmer auf die kurzen schwarzen Haare Thore Sjöbergs. Carly überlegte, wie ihm das in zehn Jahren wohl stehen mochte und ob sie sich dann noch so vertraut sein würden.
So, wie es aussah, wohl nicht. Unvorstellbar! Vorhin, ehe die anderen Studenten eintrafen, hatte er kameradschaftlich den Arm um ihre Schultern gelegt, wie er es oft getan hatte in den letzten acht Jahren. „Carly, es tut mir leid. Wir bekommen keine Sondergenehmigung mehr. Der Vertrag läuft Ende des Monats endgültig aus.“ Carly war seine studentische Hilfskraft. Sie hatten den Vertrag nur einmal verlängern können und nun hatte sie auch noch ihr Studium abgeschlossen. Carly würde sich einen Job suchen müssen, was für frischgebackene Astronomen fast schwieriger war als einen neuen Kometen zu entdecken. Aber das erschien ihr weniger bedenklich als die Aussicht, nie wieder täglich mit Thore zusammenzuarbeiten. Dieser Schrecken breitete sich in ihr aus und ließ das Brausen der Hauptstadt und das Stimmengewirr im Biergarten um sie zusammenfallen in eine wattedicke Stille, in der sie allein war.
„He, Carly!“ Jemand stieß sie in die Seite, so dass sie ihre Apfelschorle auf das rotkarierte Wachstuch verschüttete. Dankbar ließ sich eine Fliege darauf nieder. Wenigstens eine, die sich freute.
„Was?“
„Hast du schon das Poster mit den abschließenden Messergebnissen fertig? Für die Sonderausstellung im Planetarium?“ fragte Julius, ein übereifriger Student aus dem zweiten Semester, der es nicht erwarten konnte, dass sein Name an einer Wand hing, egal wie kleingedruckt. Carly konnte ihn verstehen; es war noch nicht so lange her, dass es ihr genauso gegangen war. Jetzt waren ganz andere Dinge wichtig. Sie lächelte ihm beruhigend zu. „Na klar. Ich hänge es morgen auf. Bisher war der Raum noch nicht freigegeben“.
So jung war sie auch gewesen, nein, noch jünger, als sie Thore kennen lernte. Neunzehn. Es war ihr allererster Tag an der Uni. Sie hatte seine Veranstaltung nur gewählt, weil im Verzeichnis stand: „Vorlesung. Von Roten Riesen und Weißen Zwergen. Professor Thore Sjöberg.“ Alle anderen Veranstaltungen waren Seminare. Da muss man bestimmt etwas sagen, dachte Carly, aber in einer Vorlesung braucht man nur zuhören. Für den Anfang erschien ihr das verlockend. Außerdem fand sie den Titel schön. Zwar wusste sie, dass Rote Riesen und weiße Zwerge bestimmte Stadien im Leben eines Sterns bezeichneten. Aber es klang tröstlich märchenhaft. Noch fühlte sie sich verloren in der weitläufigen Uni. Fremd. Sie suchte ewig nach dem richtigen Raum mit der Nummer 114. Doch am Ende fand sie ihn, und wenig später war es als führten hier alle Wege zu Thore Sjöberg.

Da sie zwar gerade noch pünktlich, aber doch als eine der letzten kam, musste sie einen der leergebliebenen Plätze ganz vorn nehmen. Offenbar fühlten sich die anderen Erstsemester ebenso unsicher und hatten sich nach hinten verkrümelt. Der Professor fegte direkt nach ihr herein, nahm die Kurve recht eng und kam vor der Tafel zu stehen. Aus dem Stapel Papier, den er unter den Arm geklemmt hatte, segelten einige Seiten neben Carlys linken Fuß. Sie hob sie auf und reichte sie ihm; so traf sie schon in der ersten Minute auf das Verblüffende seines schnellen Lächelns, das fortan in ihrem Leben hängen blieb. Mal im Vordergrund, mal hintergründig, aber unverrückbar gegenwärtig wie eine alte Zeichnung an der Wand, die immer wieder durch den neuen Anstrich scheint.
Er hingegen hatte sie nicht wirklich wahrgenommen, warum auch. Sie war eine von vielen. Er war eifrig bemüht, diesen vielen die Weißen Zwerge näher zu bringen, ihre Oberflächentemperatur und was sie bedeutete. Er langweilte nicht mit zuviel Zahlen sondern flocht Mythen und Sagen zu den betreffenden Sternen ein. Es waren jedoch nicht nur seine Worte, mit welchen er die Studenten dermaßen einfing, dass jeder einzelne kerzengerade auf seinem unbequemen Stuhl saß und lauschte ohne auch nur einen Blick auf das grüne Frühlingsleuchten vor dem Fenster zu werfen. Es war sein Schritt, seine Art, sich wie ein Tänzer zu der Musik seiner Begeisterung durch den Raum zu bewegen und dabei mit den Armen zu dirigieren als sei seine Vorlesung ein Schöpfungsakt Gelegentlich lösten sich seine Schnürsenkel und folgten ihm eine Weile wie zierliche Schlangen ihrem Beschwörer. Dann bückte er sich und band sie zu, ohne in seinem Redefluss auch nur einmal zu stocken.
Als er am Ende der Vorlesung ebenso schwungvoll verschwand wie er gekommen war, segelten erneut drei Seiten unter Carlys Tisch. Sie lief ihm nach. „Herr Professor!“ Er bremste kurz, nahm ihr die Zettel ab, ließ ihr noch ein Lächeln da und war schon um die Ecke. „Hui!“ sagte eine blonde Studentin neben Carly. „Der sieht gut aus, findest du nicht? Ziemlich jung für ’nen Prof.“ Carly fand eigentlich, dass er ganz normal aussah. Seine dunklen Haare, die trotz ihrer Kürze an einigen Stellen unordentlich hochstanden, passten nicht zu den skandinavischen Vorfahren, die sein Name vermuten ließ, aber sonst war an seinem Aussehen nichts außergewöhnlich. Er war nicht einmal einen Kopf größer als Carly, und sein dschungelfarbener Pullover war ausgeleiert. Seine Augen allerdings… sie waren irgendwo zwischen grau und blau, ähnlich ihren eigenen, dazu waren je nach Lichteinfall auch grüne Spuren darin und gelegentlich ein Blitzen oder ein Sturm. So musste das Meer aussehen, das sie nur von Bildern kannte. Das Meer… aber halt, hier durfte sie nicht weiterdenken! Das Tabu, das ihr Tante Alissa von klein auf eingeprägt hatte, galt auf seltsame Art immer noch. Wenn sie es nicht beachtete, wachte möglicherweise der Tod unter dem Teppich auf. Das hatte sie damals geglaubt; jetzt war es Gewohnheit, Tante Alissa zuliebe. – Thores Augen jedenfalls konnte man lange ansehen, dennoch waren auch sie nicht ungewöhnlich. Es war irgendetwas anderes an ihm, das ein stummes Echo zurückließ.

Die nächste Vorlesung war doppelt so voll. Es gab nicht viele Dozenten, die mit ihrer Begeisterung fürs Thema dermaßen ansteckten. Carly wählte diesmal einen Platz weiter hinten, doch als der Professor an ihr vorbeilief, verhielt er kurz, sah ihr in die Augen und fragte: „Kennen wir uns nicht?“ Ehe sie antworten konnte, stand er schon an der Tafel. Später suchte er in seiner Aktentasche herum, fischte schließlich einen Schlüssel aus seinem Jackett und steuerte auf Carly zu. „“Könnten Sie mir wohl ein paar Kopien aus meinem Büro holen? Raum 221. Der Stapel muss auf dem Tisch liegen. Den findest du.“ Er drückte ihr den Schlüssel in die Hand. Sie hatte schon bemerkt, dass er auch beim Vortrag nach Belieben zwischen „Sie“ und „Du“ wechselte.
Sein Büro war ein vollgestopftes Chaos. Der gesuchte Stapel lag auf einem Stuhl, nicht auf dem mit Büchern bedeckten Tisch. Am Boden vor der Tür lagen noch zwei Zettel mit handschriftlichen Notizen. Vorsichtshalber nahm sie sie mit. „Ah, Sie sind prima, da ist ja mein Konzept!“ freute er sich. „Würdest du die Kopien gleich verteilen?“
Als sie nach der Veranstaltung sah, wie er sich bemühte, den Overhead-Projektor unter einen Arm zu klemmen und seine Aktentasche und mehrere Bücher unter den anderen, nahm sie ihm die Bücher stillschweigend ab. Ebenso sein Jackett, das Kugelschreiber streute.

In seiner Vita las sie, dass er zwanzig Jahre älter war als sie. Nicht alt genug, um so zerstreut zu sein, aber er war mit seinen Gedanken häufig in irgendwelchen wissenschaftlichen Sphären unterwegs. Insofern bediente er gelegentlich das gängige Bild eines typischen Professors, der nicht ganz von dieser Welt ist. Dann wieder war er jung und ausgelassen, duzte alle, wollte alles über alle wissen, war sich nicht zu schade, auf einer Feier mitzutanzen, im Schneidersitz zwischen den Studenten auf dem Gras zu sitzen oder abends mit ihnen in der Pizzeria zu essen.
Das Sommersemester war aufregend, voll neuer Eindrücke und Herausforderungen. Schneller als gedacht war es vorbei. Thore Sjöberg und Carly waren in eine Art Routine verfallen: sie sammelte auf, was er verlor, schwatzte der Bibliothekarin die Bücher ab, die er nicht mehr ausleihen durfte, weil er nie welche zurückbrachte, und setzte sich für ihn mit dem Kopierapparat auseinander, wenn ihm die Zeit fehlte. Es hatte sich einfach so ergeben. In der Sommerpause bemerkte sie, dass ihr sein Lächeln fehlte und sein Tanz vor der Tafel, seine ausholenden Gesten zu den Sternen hin. „Das ist furchtbar peinlich!“ vertraute sie dem Rasenmäher an. „Es könnte sein, dass ich mich in meinen Professor verliebt habe. Was für ein Klischee! Schlimmer geht’s nicht.“ Obendrein war Thore Sjöberg verheiratet, mit einer sehr sympathischen rothaarigen Frau, und Zwillinge hatten sie auch. Er hatte ihr die Familie einmal vorgestellt, als sie ihn im Büro abholten. Carly beschloss, in Zukunft einen großen Bogen um Thore Sjöberg zu machen. Das konnte so schwer nicht sein. Die Uni war weitläufig genug, die Fakten und Geschichten über die himmlischen Zwerge und Riesen kannte sie nun, und es gab Studienarbeiten zu schreiben und Prüfungen vorzubereiten.

Im Herbst klügelte sie sich einen Stundenplan aus, der leider am Freitagvormittag zwei unvermeidbare Freistunden aufwies. „Komm doch mit“, sagte Daniela, mit der sie sich angefreundet hatte. „Da gibt es ein spannendes Seminar über Sonnenflecken; da will ich reinschnuppern. Allein hab ich keine Lust.“
„Na gut, wenn du mir mit dem Computerkurs hilfst….“
„Geht in Ordnung.“
Carly trottete hinter Daniela in den Seminarraum und grübelte dabei immer noch über ihren Stundenplan. Da segelte ein Blatt Papier vor ihre Füße. Sie wusste es, bevor sie den Blick hob. Thore Sjöberg stand vor ihr, und sein Lächeln war in den Sommermonaten keine Spur dunkler geworden. „Es ist eine Stelle für eine studentische Hilfskraft ausgeschrieben“, sagte er, „haben Sie Lust?“
„Ähm…“ Carly dachte an ihren allzu vollen Plan. Aber auch an ihr Konto. „Bin ich denn dafür qualifiziert? Und gibt es nicht jede Menge Bewerber?“
„Ich habe die Stelle ja so ausgeschrieben, dass sie nur auf dich passt.“ Er strahlte sie an, seiner Sache sicher. Es war das letzte Mal, dass er Carly mit „Sie“ angeredet hatte.

In den folgenden Jahren gab es kaum einen Tag ohne Thore. Er war ein Workaholic und hatte häufig auch noch am Spätnachmittag etwas für sie zu tun, verbrachte mehr Zeit in der Uni oder der Sternwarte als zu Hause. Oft hatten sie an den Abenden in Biergärten gesessen, nicht anders als heute. Allein, wenn es etwas zu organisieren oder diskutieren gab, oder mit Studentengruppen, die sie gemeinsam betreuten. Carly konnte sich nicht vorstellen, wie ihr Alltag ohne ihn aussehen sollte. Die Zukunft schien ihr kahl und unbewegt und brüchig ohne seine Geschichten und Gesten, ohne die Funken in seinen Augen, die nie ihr, sondern immer dem Leben galten. Ohne seine offenen Schnürsenkel.
Von Anfang an waren sie nie nur Professor und Studentin gewesen. Irgendetwas war zwischen ihnen, etwas Erfrischendes, Ungreifbares, Unzerbrechliches, eine rätselhafte Schwingung, die in keine Schublade passte. Sie würde wohl nie dahinterkommen, was es war. Wozu auch.
Oder bildete sie sich alles nur ein und er hatte sich seinerseits einfach nur an sie gewöhnt wie Professor Higgins an Eliza? Obwohl dieser Vergleich nicht ungefährlich war. Schließlich gab es unterschiedliche Versionen dieser Geschichte.
Sein Blick traf ihren über den Tisch hinweg, während er der Studentin neben ihm lauschte. Er lächelte Carly ein wenig wehmütig zu; er kannte sie zu gut, wusste genau, was sie dachte.
„Willst du auch noch was trinken?“ fragte der blondgelockte Student von vorhin.
Sie beobachtete Thores Hände, die Bilder in die Luft malten, um die Form eines neuentdeckten Sternennebels zu beschreiben.
„Ja, bitte. Noch mal dasselbe.“ Solange das schräge Licht den Saft in ihrem Glas noch sommergolden leuchten ließ, würde dieser Abend vielleicht einfach nie vorbeigehen.

Über Patricia

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33 Antworten zu 1. Liebe und Weiße Zwerge

  1. april schreibt:

    Ah, ich freu mich und werde diesmal von Anfang an mitlesen (doch nicht heute, später).

  2. Bärbel schreibt:

    Danke!
    Montag fange ich dann an zu lesen – am Wochenende ist immer zu viel Stress :-)

    Liebe Grüße
    Bärbel

  3. april schreibt:

    Zuvor: ich habe immer ein wenig Scheu, bei einem so wundervoll beginnenden, schon wieder sehr poetischen Roman kleinkrämerisch irgendwelchen unwichtigen Kram anzumerken. Wenn ich dich aber richtig verstanden habe, willst du das so?? Es ist so, als wenn man von einem wunderschönen Gegenstand nur gerade mal ein Stäubchen entfernt …

    Hier die Stäubchen:
    - ein Tippfehler am Anfang: “Die Menge grüner Hände an der Kastanienbäumen” – an den
    - “zierliche Schlangen wie beschworen” daran bin ich irgendwie als störend hängengeblieben, an der Formulierung,
    - ebenso an “keinen Tag ohne Thore darin” – das darin? vielleicht weg?

    Doch weg vom Kleinkarierten: Dieser Romananfang ist nicht nur in deiner dir eigenen poetischen Sprache geschrieben (ganz wunderschöne bildhafte Ausdrücke), sondern es entsteht gleich Spannung, weil man sich fragt, wie es weitergeht bzw. (im Rückblick) wie es weitergegangen ist …

    • Patricia schreibt:

      Liebe April,

      vielen vielen Dank für das Stäubchen-wegwischen, ich bin SEHR dankbar dafür! Du hast mit allem recht, hab es gleich geändert. Ist die Schlangen-Formulierung jezt besser oder soll ich den Satz besser ganz streichen?
      Danke auch fürs Mutmachen, du bist die allererste, die diesen Text gelesen hat und ich war mir nicht sicher, ob ein Leser damit überhaupt etwas anfangen kann. Dann werde ich also weiterschreiben und sehen, was dabei herauskommt…
      Liebe Grüße, Patricia

  4. syntaxia schreibt:

    Meine liebe Patricia,
    da hast du mich ja schon wieder beim Wickel! ;-)
    Und ob man damit etwas anfangen kann: lesen, weiterspinnen, sich ausmalen, wie sie aussehen, sich in die Gefühle vertiefen… Es ist auch für mich gleich spannend und ich freue mich zu lesen!

    ..grüßt dich Monika herzlich

    • Patricia schreibt:

      Danke, danke, danke! Das freut mich sehr!
      Bei dieser Geschichte wird es etwas langsamer vorangehen mit dem Schreiben. Mein Idealziel ist 1 Kapitel pro Woche. Und es werden wesentlich mehr Personen vorkommen, ich bitte euch also, zu sagen, wenn es verwirrend oder kompliziert wird.
      Liebe Grüße, Patricia.

  5. Schneeflocke schreibt:

    Hallo Patricia,

    ich kann mich nur anschließen – bin direkt schon wieder an der Angel *gg*. Freue mich sehr auf die Fortsetzungen – das hat schon sehr gefehlt, nachdem der andere Roman nicht fortgesetzt wurde.

    Herzliche Grüße, Birgit

    • Patricia schreibt:

      Hallo Birgit,
      freut mich sehr, dass du hier bist :-)
      Den anderen Roman kannst du ja im September ganz gemütlich als Buch zu Ende schmökern, sobald er erscheint :-)
      Liebe Grüße, Patricia

  6. Bärbel schreibt:

    Hallo Patricia,

    auch ich bin begeistert und freue mich auf die Fortsetzungen.
    Man ist gleich wieder mittendrin :-)

    Liebe Grüße
    Bärbel

  7. creava schreibt:

    Hallo, liebe Patricia,

    heute Abend, leider Zeitmangel! Aber Morgen komme ich zurück!
    Bis Morgen …
    herzliche Grüße
    Creava

  8. Waldameise schreibt:

    Danke für deinen lieben Besuch, liebe Patricia. Neugierig bin ich deinen Spuren gefolgt. Zum Lesen reicht mir die Zeit im Moment leider nicht, aber ich komme wieder, um zu schauen, was es mit den weißen Zwergen auf sich hat … und dem Professor natürlich.

    Liebe Grüße von der Waldameise

  9. april schreibt:

    Ah, sehr gut, jetzt sieht das schon ganz anders aus und seine Frau kommt nicht irgendwann ganz überraschend ‘um die Ecke’.

  10. ahora schreibt:

    ein Kapitel pro Woche -
    das ist gut.
    dann komme ich auch mit dem Lesen nach in unserer schnelllebigen Zeit.
    Für den Blogger ist manchmal weniger mehr.
    Er hat ja selber viel zu tun mit seinem Blog und die Zeit rennt davon.

    Liebe Patricia, ich liebe Deine Ausdrucksweise und werde Deine Texte genießen *freu*

    Eine herzliche Umarmung
    Barbara

    • Patricia schreibt:

      Es wird auch mal zwei Wochen dauern, keine Angst :-)
      Ich freu mich, wenn sich einer so freut, dann weiß ich wieder, warum ich das mache.
      Fühl dich ebenfalls umarmt!
      Patricia

  11. fudelchen schreibt:

    Ohh, so viel Text, da werde ich mir mal Zeit nehmen und doch wünsche ich Dir einen wundervollen Tag.

    GLG Marianne ;-)

  12. fred210761 schreibt:

    Hallo Patricia,

    ich erscheine jetzt immer höchst persönlich wenn mir jemand etwas schönes schreibt :-)

    Ich wollte dich eben auch lesen, doch so viel schaffe ich heute Abend nicht mehr ;-)
    Ich sage nur, mit wem soll ich hier auf ZIMMER denn sonst reden, die hören gaaaaanz lange zu und danken es mir auch, wie man sieht.

    Vielen Dank für deinen Besuch :-)

    Gute Nacht, Fred

  13. Waldameise schreibt:

    Liebe Patricia,

    nun hab ich endlich mal den Anfang geschafft. Und es hat sich gelohnt, denn du schreibst einfach wunderbar. Ich kann mich da Aprils Eindrücken nur anschließen. Wundervolle Wortwahl, flüssiger Schreibstil, Neugier weckender Inhalt … einfach toll.

    Hab auch ein paar Staubkörnchen entdeckt, die eigentllich nicht der Rede wert sind, da du sie sicher beim nochmal Lesen selbst gefunden hättest.
    Am Anfang … die dankbare Fliege … heißt das nicht: … wenigstens eine, die sich freute! ?
    Und in diesen beiden Sätzen würde ich das “das” nach dem Komma nur mit einem “s” schreiben.

    So musste das Meer aussehen, dass sie nur von Bildern kannte. Das Meer… aber halt, hier durfte sie nicht weiterdenken! Das Tabu, dass ihr Tante Alissa von klein auf eingeprägt hatte, galt auf …

    Das Meer, das sie nur …
    Das Tabu, das ihr …

    Ich schreib das auch nur, weil ich aus Aprils Kommentar entnommen habe, dass du das so möchtest.

    Aber das nur am Rande, du schreibst genial.

    Liebe Grüße,
    Andrea

    • Patricia schreibt:

      Vielen lieben Dank, Andrea – ich freue mich, dass es Dir gefällt, und ja: für Korrekturen bin ich sehr dankbar. Du hast natürlich recht! Wird gleich verbessert. Danke und liebe Grüße!

  14. paradalis schreibt:

    Toll!
    Guten Morgen Patricia.
    Ein schönes Kapitel, das gefällt mir gut.
    Wichtig ist für mich immer der erste Satz. Er entscheidet bei mir übers Weiterlesen oder Weglegen. Das mag ungerecht erscheinen und wahrscheinlich entgeht mir dann auch oft Einiges, aber ich kann es leider nicht ändern.

    Hier hast du mich mit dem ersten Satz geködert.
    Gut gemacht! :-)
    Ich werde also weiterlesen. Und bin auch schon ziemlich gespannt.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
    herzliche Grüße
    Heike.

  15. wholelottarosie schreibt:

    So, jetzt bin ich auch dabei….und hab alles gelesen!
    Liebe Patricia, vielleicht darf ich auch einen kleinen Tip geben?
    Mir fiel auf, dass die Menge “grüner Hände” die Hitze hinweg winkte.
    Da erschien vor meinem geistigen Auge gleich ein sanftes, winkendes Wehen der Blätter.
    Im nächsten Satz steht aber, dass nur gelegentlich ein Windstoß eine Lücke öffnet.
    Oder habe ich da evtl. etwas falsch verstanden?
    So, und nun bin ich schon sehr neugierig auf die Fortsetzung!
    Liebe Grüße von Rosie

  16. sundowner52 schreibt:

    Also, ich find’s klasse! Schreib nur weiter, bin gespannt, wohin es führen wird!
    LG
    Gabi

  17. norderneytagebuch schreibt:

    liebe patricia! endlich habe ich in den nächsten wochen mehr zeit, um mich in ruhe in deinen wundervollen roman vertiefen zu können. hatte schon einige anläufe genommen, doch mangels zeit wurde das nix. ich liebe deinen schreibstil, du malst bilder mit worten. eine kunst, fürwahr! und das erste kapitel ist schon überaus spannend und macht neugierig auf die geschichte. lieben dank!
    liebe grüße mit einem winken von der insel!

    • Patricia schreibt:

      Ich freue mich sehr, dass du hier warst, denn du bringst ja das Meer gewissermaßen gleich mit – auf jeden Fall eine echte frische Brise :-)
      Liebe Grüße aus Berlin
      Patricia

  18. bilderbuch schreibt:

    Hallo Patricia, Deine Seite sieht verlockend aus und ich finde es gut von Dir, regelrecht um Kritik zu bitten. Textkorrekturen anzunehmen ist ja eigentlich etwas sehr schweres, weil die persönliche Note und daß, was man eigentlich sagen will, verloren gehen könnten. Wie ich sah, paßt Du aber auf, das ist gut so … zum richtigen Lesen muss ich aber auch nochmal vorbeikommen, das morgendliche war eben etwas oberflächig.
    Da Deine kritischen Leser ja alle etwas Schreibtalent haben, fänd ich es auch klasse, mal einen gemeinsamen Text in einer Gruppe zu erstellen … Du könntest das, bei mir sind noch nicht so viele Blogger eingetroffen und ich bin zeitlich eher für die Kurzvarianten zu haben … einen Geschichtsrahmen muss man jedoch vorgeben, wenn man nicht völlig im Überraschungschaos untergehen will. Wär vielleicht auch spannend. liebe Grüße aus dem Bilderbuch

    • Patricia schreibt:

      Liebes Bilderbuch,
      wenn du Interesse am Kurztextschreiben hast, schau dich doch mal hier im Kurzgeschichtenforum um. Dort findest du viele Gleichgesinnte, und einen Versuch des Gruppenschreibens gab es da auch schon mal, der jedoch im Sande verlief. Du kannst dort leicht einen neuen starten.
      Ich wünsche ein schönes Wochenende
      Patricia

  19. Lavinia schreibt:

    Liebe Patricia,
    hocherfreut bin ich grad hier gelandet – nachdem du heute morgen bei mir zu Besuch warst! Hab mich gefreut! Jetzt jabe ich angefangen deine Geschichte zu lesen; und wie schon von anderen erwähnt: der erste Satz – bei mir waren es die ersten Sätze, die sagten: das ist was für mich! Jetzt zwischen Küche und Kindergarten fehlt mir die Ruhe – aber die habe ich im Laufe des Wochenendes. Und da freue ich mich drauf.
    Bis bald, liebe Grüße
    Lavinia

  20. Charlousie schreibt:

    Und jedes Mal schmelze ich bei diesem Bild von Meer und Wellen an den Seiten dahin… *seufz* das ist wirklich einfach nur ZU schön! Liebe, liebe Grüße, und ein frohes Osterfest,

    Charlousie

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